Poker Tipps: Fold Equity und Semibluff

Als Fold-Equity bezeichnet man die Wahrscheinlichkeit, dass ein Gegner nach einer Bet oder einem Raise wegwirft. Mathematisch berechnen kann man diesen Wert zwar nicht – nur schätzen, da er von vielen Faktoren abhängig ist. Wie zum Beispiel dem Image des Poker Spielers, dem Image des Gegners, der Höhe des Pots, dem Board, und vieles mehr.

Nehmen wir an, ein Spieler raist vor dem Flop mit Q-J und ein looser Spieler callt. Am Flop erscheinen A-T-9. Der Spieler macht eine Continuation Bet und hat dadurch eine bestimmte Fold-Equity, da ihm sein Gegner aufgrund seines Preflop-Raises eine starke Hand geben muss. Es kann sein, dass der Gegner hier auch folden würde, wenn er die Zehn oder Neun getroffen hat.

Die Fold Equity wird wichtig wenn der Spieler einen Semibluff spielen will. Ein Semi-Bluff ist ein Bet oder Raise mit einer Hand, die zwar zum momentanen Zeitpunkt nicht die Beste ist, aber sich im Laufe des Boards zur Siegerhand entwickeln kann.

Beispiel: Man hält Qh-Jh und am Flop liegt Ah-3s-4h. Wenn man hier setzt oder raist, hat man zwar noch keine Made-Hand und man liegt gegen jedes Ass hinten. Mit einem Semi-Bluff kann man aber mit einem Einsatz oder einem Raise den Gegner zum Folden zwingen. Callt er, hat man immer noch zwei Chancen seinen Flush zu treffen und aus seiner Hand die Siegerhand zu machen.

Das Ziel eines Semi-Bluffs ist es, den Gegner zum Aufgeben zu zwingen und den Pot gleich hier und jetzt zu gewinnen. Callt er, hat man im Gegensatz zu einem Bluff die Chance mit seiner Hand dennoch zu gewinnen.

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